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GROSZ
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GROSZ

Häftad bok Taschen. 1999. 96 sidor.

Nyskick. – ABSOLUT NYSKICK, oläst! – Danskt band med invikta flikar, ca 19x23cm. Tysk text. – Se fler bilder! –– "George Grosz (eig. Georg Ehrenfried Groß) malte aus Haß, heißt es oft. Als Dadaist und politischer Künstler lehnte er sich auf gegen seine Zeit und ihre maßgeblichen politischen Kräfte. Der Autor und Kunsthistoriker Ivo Kranzfelder betont seine damalige Hellsichtigkeit bezüglich der politischen Zukunft vor allem im Hinblick auf die allgemeine Unterschätzung und Verharmlosung der NSDAP (z.B. auch seitens Thomas Manns). Kranzfelder verteidigt Grosz gegen Harry Graf Kessler, der meinte, daß Grosz' Gedanken intellektuell primitiv seien. In der Tat irritierend ist die Unversöhnlichkeit von Grosz' Kritik:
• Er, der wegen einer Nebenhöhlenvereiterung 1915 als dienstuntauglich entlassen wurde, zwar 1917 wieder eingezogen wurde, aber nach zwei Monaten in einer Nervenheilanstalt endgültig ausgemustert wurde, karikierte bissig in einer Grafik (KV/Die Gesundbeter 1918) die KV-Schreibungen der Musterungskommissionen.
• Im Bild "Die Stützen der Gesellschaft" (1926) trägt ein Mann ohne Schädeldecke und dampfendem Abfall statt eines Gehirns im Kopf Gesichtszüge, die denen des Sozialdemokraten Friedrich Ebert ähneln. Grosz hat nicht nur die Nationalsozialisten, er hat auch die gemäßigten Kräfte attackiert. Ein politischer Angriff auf alle ist nicht per se unzulässig, möglicherweise sogar berechtigt, jedenfalls in seiner Kompromißlosigkeit bemerkenswert.

LEBEN
Zu einigen Stationen seines Lebens hätte man gerne mehr erfahren. Vor allem, warum er in den USA nicht heimisch wurde und 1958 nach 26 Jahren für immer ins zertrümmerte Berlin zurückkehrte. Das hintere Umschlagbild aus den fünfziger Jahren zeigt ihn auf einem Trümmerhaufen sitzend. Die Amerikabegeisterung in seinen jungen Jahren war groß, deswegen hatte er ja auch schon lange vorher seinen Namen geändert. Und schließlich ging es ihm dort besser als vielen anderen Immigranten, er konnte sich ein Auto und eine Hausangestellte leisten und unternahm 1935 eine Europareise.
Kranzfelder schreibt: In Amerika wollte Grosz sich anpassen, sich "richtig und geschickt in die amerikanischen Verhältnisse (...) einfügen. Ich wollte nicht so sein wie manche die ich von drüben getroffen und die auf ihre Unfähigkeit, sich einzuordnen womöglich noch stolz waren." Einen kleinen Hinweis dazu, warum Grosz zurückkehrte, gibt Kranzfelder, wenn er neben das Bild New York Skyline (1951) ein halb erhellendes, halb erklärungsbedürftiges Groszsches Zitat stellt: "Einem europäisch erzogenen Menschen und besonders einem Künstler fällt natürlich diese gleichsam totale Anpassung nicht immer leicht. Es bedarf ständiger Übung, jeden Tag zu allem Ja und Amen zu sagen".

ZITATE
Der Autor und der Verlag waren leider ein bißchen undiszipliniert, indem sie den genauen Wortlaut von Grosz-Zitaten ..." –– GLÖM INTE ATT TITTA PÅ ALLA MINA ANDRA BÖCKER! –– Samma fraktpris oavsett hur många böcker du beställer! (Gäller inom Sverige)

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